Offener Brief an verunsicherte Katholiken

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Die Kirche erlebte in den Jahren 1960-1970 eine Wende. Priester legten die Soutane ab. Die Messe wechselte von Latein zu Französisch und ähnelte oft einem Festmahl. Die Kinder erhielten einen neuen Katechismus: Fragen und Antworten wurden durch erweckende Aktivitäten ersetzt. Die von den Pfarrern gelehrte Moral wurde weniger anspruchsvoll. Sie reichten Protestanten und sogar nicht-christlichen Religionen die Hand. Rom beschloss, dass die Staaten fortan andere Religionen anerkennen sollten. Bischöfe sympathisierten mit Kommunisten. Kurz gesagt, innerhalb weniger Jahre erschütterte um das Zweite Vatikanische Konzil herum eine Umwälzung die Kirche.

Viele Katholiken waren verwirrt. Was man ihnen beigebracht hatte, war manchmal das Gegenteil dessen, was man ihnen jetzt predigte: Wem sollte man glauben? Waren die traditionellen Praktiken nur rückständige Rituale? Johannes XXIII., Paul VI. und dann Johannes Paul II. erklärten, dass die Kirche sich erneuerte: War das der richtige Weg?

Doch ein Bischof erhob seine Stimme. Er hatte einst von Papst Pius XII. wichtige Missionen erhalten, den er in Schwarzafrika vertrat. Er sprach während des Zweiten Vatikanischen Konzils. Er sprach auch danach weiter. Er grub klare Texte aus, die in Schubladen vergraben worden waren. Er wandte sich gegen das „religiös Korrekte“ und zeigte anhand von Fakten, dass das Wort Jesu Christi und der Dutzenden vorausgegangenen Päpste immer noch gültig war und Licht auf den Sturm warf, den die Kirche erlebte.

Im Jahr 1985 schließlich schrieb dieser Bischof, Mgr. Marcel Lefebvre, einen Brief an die verwirrten Katholiken, um ihnen zu helfen, aus ihrer Verwirrung herauszukommen.

Jahre sind vergangen. Ist die Situation der Kirche dieselbe wie 1985? Nein. Haben die Kirchenmänner die Anpassung an die moderne Welt aufgegeben? Auch nicht. Es gibt daher immer noch verwirrte Katholiken. Mgr. Marcel Lefebvre ist tot, aber da er nur das Echo der Tradition der Kirche ist, ist sein Wort lebendig. Es richtet sich an die Katholiken von heute. Sie müssen nur lesen.

Inhaltsverzeichnis:
- Warum verwirrt?
- Eine neue Art zu beten
- Die neue Messe: Erfahrungen
- Latein und die Soutane
- Die neuen Sakramente
- Der neue Priester
- Der neue Katechismus
- Die neuen Theologen
- Ökumenismus und interreligiöser Dialog
- Die Religionsfreiheit
- Abkommen mit Kommunisten und Freimaurern
- Die okkulten Mächte gegen die Kirche
- Zweites Vatikanisches Konzil: Revolution in der Kirche
- Ehebrecherische Vereinigung: Die Kirche und die Revolution
- Eine neue Idee des Glaubens
- Die Veränderungswut
- Der Vorwurf des Ungehorsams
- Ecône und Rom
- Sanktionen gegen uns?
- Jesus Christus, Erlöser der Nationen
- Jesus Christus, Erlöser der Familien
- Welche Zukunft für die Gläubigen?

14 x 21 cm
208 Seiten

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